Bündnis für nachhaltige Textilien – 2. Mitgliederversammlung setzt Meilensteine

 

Klare Zielsetzungen und überprüfbare Fortschritte sind die Wegweiser für die Jahre 2017 und 2018. In den Vorträgen zur Eröffnung der 2. Mitgliederversammlung am 22.-23.11.2016 haben Referenen aus Wirtschaft, Politik und Textilindustrie Vorsätze, Fortschritte und Ergebnisse der vergangenen zwei Jahre referiert, sowie einen Ausblick für die kommenden Jahre gegeben.

Seit 2014 besteht das Bündnis für nachhaltige Textilien als Multi-Steakholder Initiative.

 

Zum ersten Mal sitzen Verantwortliche aus verschiedensten wirtschaftlichen und politischen Lagern an einem Tisch und „stricken“ an einem gemeinsamen Projekt. Zu den aktuell 188 Bündnismitgliedern zählen die Bundesregierung (vertreten durch Entwicklungs-, Arbeits- und Umweltministerium / BMZ, BMAS und BMUB), Verbände (14 Mitglieder), Gewerkschaften (2), Standardorganisationen (5) und Nichtregierungsorganisationen (24) sowie zahlreiche Mittelständler und Großkonzerne aus Textilindustrie und -handel (133) (Quelle:www.textilbuendnis.com). Diese einzigartigen Konstellation bildet eine Vernetzung über die üblichen Grenzen verschiedener Interessengemeinschaften hinaus, revolutioniert bekannte Perspektiven und ermöglicht neue Blickwinkel und Lösungsmodelle.

 

Mitgliederversammlung Bündnis Textilwirtschaft - wesentliche Entscheidungen

Die gemischte Mitgliederstruktur fördert insbesondere Synergieeffekte in gemeinsamen Projekten vor Ort, ermöglicht voneinander zu lernen und so die Rahmenbedingungen in den Produktionsländern zu verbessern. Gemeinsam können Herausforderungen effektiv gelöst werden. In drei Facharbeitsgruppen „Chemikalien und Umweltmanagement“, „Naturfasern“ sowie „Sozialstandards und existenz sichernde Löhne“ erarbeiten die Mitglieder themenspezifische Strategien zur nachhaltigen Verbesserung der Bedingungen in der textilen Wirtschaft. Ein interner Steuerungskreis beleuchtet die Ergebnisse der Facharbeitsgruppen als übergeordnetes Kontrollmedium und veranlasst die Zertifizierung durch ein unabhängiges Komitee. In den vergangenen zwei Jahren wurde bereits eine wirksame Verbesserung in der Textil Lieferkette erzielt.

 

Letztendlich ist die Herstellende Industrie selbst verantwortlich für die Verbesserung ihrer Standards. Auf der Agenda der Bündnismitglieder stehen insbesondere existenzsichernde Löhne, besserer Arbeitsschutz, der Verzicht auf giftige Chemikalien, sowie ein verantwortungsbewusstern, nachhaltiger Umgang mit Umweltressourcen. Die Einigung auf konkrete Ziele und die Vereinbarung internationaler Standards stehen für alle Mitglieder an oberster Stelle.

 

Begrüßung 2. Mitgliederversammlung

Fast 200 Mitgliedern setzen ein starkes Signal im Textilbündnis.

Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Gewerkschaften, Standardorganisationen und Politik stellen sich gemeinsam ihrer Verantwortung im 21. Jahrhundert, Globalisierung gerecht zu gestalten. Gerechte Entlohnung und nachhaltiger Umgang mit Ressourcen müssen in das Endprodukt mit eingerechnet werden. Als deutsches Projekt mit internationalem Anspruch sucht das Bündnis für nachhaltige Textilien weiterhin internationale Partner und auch das kommende Jahr 2017 steht komplett im Zeichen der Umsetzung und Ergebnisfindung. Im Jahr darauf werden die Mitglieder berichten, inwieweit sie ihre Roadmap-Ziele erreicht haben und neue Meilensteine setzen. (Quelle: www.textilbuendnis.com)

 

Zusammenfassend zum Besuch der 2. Mitgliederversammlung bleibt besonders für accessu als Produzent und Lieferant ein positives Fazit: Viele Projekte sind schon umgesetzt. Die Standards in unseren eigenen Fabriken, besonders in Indien, sind sehr hoch und zertifiziert, was dauerhaft für Vertauen und entspannte Kunden sorgt. Wir blicken also enthusiastisch und voller guter Vorsätze auf die kommenden Jahre 2017 und 2018.

 
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