Umweltschutz: "Fantastic! No plastic" I accessu

 

VON EINWEG ZU MEHRWEG

Der jährliche weltweite Verbrauch an Plastiktüten wird auf ca.1 Billion Stück geschätzt. (1) Davon landen ca. 90 % auf Mülldeponien oder unseren Meeren und benötigen dort 100 – 500 Jahre um vollständig zu zerfallen. Könnt ihr euch vorstellen, dass der Durschnittseuropäer ca. 500 Plastiktüten pro Jahr verwendet (2)?

Aber nun genug von Zahlen & Fakten! Es ist wohl jedem bewusst, dass Plastikabfälle die Meere vermüllen – sie sollen sogar schon bis in die Arktis vorgedrungen sein. Meerestiere nehmen die Mikroplastikteilchen auf und sterben aufgrund der Folgen. Außerdem können die Plastikpartikel durch Nahrungsmittel wie Fische oder Meerestiere auch unserer Gesundheit schaden. Besonders gefährlich dabei ist, dass viele der enthalten Chemikalien teilweise noch gar nicht ausreichend erforscht sind.

 

EIN LEBEN OHNE PLASTIK:

Nur ein kleiner Teil des global verbrauchten Plastik wird recycelt oder weiterverarbeitet. Diese Verfahren sind oft schwierig und nehmen viel Energie in Anspruch! Besonders Plastiktüten werden häufig nur einmalig verwendet, woher auch der Begriff Einweg stammt. Wir wollen jedoch weg vom Einweg und hin zu Mehrweg übergehen. Aus diesem Grund verkaufen wir unsere „Fantastic! NO PLASTIC“ Shopper. Diese bestehen aus 100% Bio-Baumwolle – das bedeutet keine chemischen Düngemittel und keine Pestizide. Sie sind aber nicht nur umweltfreundlich sondern auch mega praktisch. Zum Einkaufen, Shoppen oder am Strand – sie sind für alles zu haben. Die Shopper ersetzten Plastiktüten und senden damit ein eindeutiges Statement: „Weg von Plastik!“.

ES GIBT AUCH ALTERNATIVEN:

  • Frischhaltefolie: Sie ist nicht immer nötig und kann durch Dosen o.ä. ersetzt werden.
  • Brotdosen: Edelstahl- oder Glasbehälter sind langlebiger und unbedenklicher als Kunststoff-Boxen.
  • Trinkflaschen: Flaschen aus Plastik können bedenkliche Stoffe enthalten, deshalb raten wir zu Glasflaschen.
  • Duschgel & Shampoo: Am besten plastikfreie Kosmetika verwenden.
  • Supermärkte: Es gibt verteilt in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz völlig plastikfrei.
  • Kleidung: Beim Waschen treten Kunstfasern aus und gelangen ins Wasser. Alternativ recyceltes oder upcyceltes Polyester verwenden.


Falls ihr noch mehr Informationen zu ähnlichen Projekten wollt, schaut gern bei „Berlin tüt was“ vorbei. Wir hoffen, wir konnten euch zum Nachdenken anregen und euch inspirieren etwas zu ändern! accessu wünscht euch eine schöne Woche!

Quellen:

  1. Flora Budianto und Jana Lippelt in: Ifo Schnelldienst (14/2010): Kurz zum Klima: Plastiktüten – nicht länger tragbar.
  2. Pressemitteilung der Europäischen Kommission vom 18.05.2011 (IP/11/580): Weniger Plastiktüten – Kommission konsultiert die Öffentlichkeit.

 

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.